E-Commerce

Letztes Update: 11.01.2024

10 min

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Veröffentlicht am: 21.06.2023

E-Commerce

Letztes Update: 11.01.2024

10 min

Website erstellen in 2024: in 7 Schritten loslegen

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Katja Rinckleb

Content Marketing Specialist

Veröffentlicht am: 21.06.2023

Wer ein Unternehmen gründet, kommt nicht umhin, früher oder später eine eigene Website zu erstellen. Ohne Internetauftritt geht es heutzutage einfach nicht mehr. Selbst wenn du ein lokales Ladengeschäft hast, wird potentielle Kundschaft immer auch online nach dir suchen. Menschen auf Jobsuche schauen sich ebenfalls gerne die Website eines Unternehmens an, bevor sie sich auf ein Stellenangebot bewerben.

Die gute Nachricht lautet, dass es noch nie so einfach war wie heute, eine eigene Website zu erstellen, die gleichermaßen professionell und individuell ist – ganz unabhängig davon, wofür du sie benötigst.

Eine Website erstellen

Wie erstelle ich eine Website?

Keine Sorge: Um eine eigene Website zu erstellen, brauchst du keine Programmierkenntnisse. Es gibt zahlreiche Anbieter von Website-Baukästen, mit denen du schnurstracks deinen eigenen Internetauftritt zusammenzimmern kannst.

In 7 Schritten eine eigene Website erstellen

1. Entscheide dich, wofür du deine Website nutzen möchtest

Bevor du dich daran machst, deine Website zu erstellen, solltest du dir im Klaren darüber sein, welchen Zweck sie erfüllen soll. Es gibt verschiedene Website-Typen, die zum Teil unterschiedliche technische Voraussetzungen haben. Zu wissen, welchem Zweck die Website dienen soll, ist wichtig für die spätere Überlegung, welche Website-Plattform für die Umsetzung in Frage kommt. Hier ein paar der bekanntesten Website-Typen:

Firmenwebsite

Eine Firmenwebsite ist ein hervorragendes Mittel zur Außenkommunikation und für Onlinemarketing. Ein Unternehmen kann sich und seine Corporate Identity auf einer eigenen Website präsentieren, Pressemitteilungen und Pressematerial zur Verfügung stellen, Content-Marketing betreiben, sein Team vorstellen, Stellenanzeigen kommunizieren und vieles mehr. Auch Institutionen und Vereine profitieren von einer Website dieser Art.

Landingpage

Egal, ob du ein Einzelunternehmen, einen Gastronomiebetrieb oder Einzelhandel dein Eigen nennst – eine Landingpage ist von Anfang an ein Must-have. Das kann ein einfacher One-Pager sein, auf dem deine Kontaktdaten zu finden sind – wie eine Web-Visitenkarte. Bestenfalls ist die Landingpage so gestaltet, dass sofort zu erkennen ist, was du anbietest. Die Hauptsache ist, dass dein Unternehmen online gefunden werden kann und es eine Domain gibt, auf die du bei Werbemaßnahmen verweisen kannst.

Portfolio-Website

Doch nicht nur Firmen profitieren von einer Web-Visitenkarte. Ob Bands, Illustratoren oder Texter – Freelancer, Autoren, Musiker und Kunstschaffende jedweder Art können sich mit einer eigenen Portfolio-Website einen Ort im Internet schaffen, an dem sie sich selbst und ihr Werk präsentieren.

Onlineshop

Wer Produkte online verkaufen und dabei nicht nur auf Plattformen von Drittanbietern zurückgreifen möchte, braucht eine E-Commerce-Website aka Onlineshop.

Verwandter Blogartikel: Mit E-Commerce starten

Blog

Beitrag für Beitrag wird ein Blog mit Artikeln gefüllt, die sich zumeist mit einer übergeordneten Thematik befassen. Die Beiträge können dabei eher wissenschaftlich, redaktionell oder auch ganz persönlich sein. Blogs eignen sich für jeden, der Wissen, seine Erfahrungen oder Ansichten mit anderen teilen möchte.

Forum

In Foren tauschen sich Forenmitglieder untereinander aus, helfen einander und teilen Erfahrungen. Meist befassen sich Foren mit einem bestimmten Thema oder sind für eine spezielle Zielgruppe gedacht.

Community-Website

Institutionen, Vereine und Interessengemeinschaften können eine eigene Community-Website mit oder ohne begrenztem Zugang für ihre Community erstellen. Darauf finden sich dann Termine, News oder Informationen, die ausschließlich oder insbesondere für diese Gruppen von Belang sind.

Nachrichtenportale und Online-Magazine

Die Leserschaft mit Informationen zu einem oder verschiedenen Themen zu versorgen, ist die Funktion von News-Seiten und Online-Magazinen.

Veranstaltungswebsite

Veranstalter von Festivals, Conventions, Messen und anderen Events sollten eine Website oder wenigstens eine Landingpage erstellen, auf der Informationen rund um das Event zu finden sind. 

2. Zielgruppe festlegen

Eine Website dient der Außenkommunikation. Wenngleich sie dein Eigen ist, solltest du bei allen Fragen rund um ihre Gestaltung mit Blick auf das Interesse deiner Zielgruppe entscheiden. Nur so kannst du eine wirklich benutzerfreundliche Website erstellen, auf der sich Besucher zurechtfinden und gerne aufhalten. Frühzeitig die Zielgruppe für deine Website zu definieren, gehört damit zu den wichtigsten Schritten beim Erstellen einer Website.

3. Hol dir eine Domain

Sichere dir frühzeitig deine Wunschdomain. Wie auch immer du deine Website nennen möchtest, ihr Name und ihre Domain sollten miteinander in Einklang, wenn nicht sogar identisch sein. Prüfe also, ob deine Wunschdomain noch verfügbar ist, um sie dir dann zu sichern.

4. Wähle eine Plattform für deine Website

Um eine professionelle Website zu erstellen, musst du dir keine Programmierkenntnisse aneignen. Es gibt allerhand Anbieter von benutzerfreundlichen Website-Baukästen, die das Erstellen einer zum Kinderspiel machen. Welcher Anbieter zu dir und deinem Vorhaben passt, hängt davon ab, welche Art Website du erstellen möchtest.

Website planen

5. Plane die Seiten deiner Website

Bevor du dich an die konkrete Gestaltung deiner Website machst, solltest du ihre Struktur planen. Bei einem One-Pager ist es wichtig zu wissen, welche Seitenabschnitte aufeinander folgen und wie die Website in ihrer Gesamtheit aussehen soll. Da dir hier nur ein begrenzter Raum für Informationen zur Verfügung steht, ist es besonders wichtig zu planen, welche Informationen an welcher Stelle und auf welche Art präsentiert werden sollen.

Bei einer umfangreichen Website kann es Sinn machen, im Voraus eine Sitemap zu skizzieren.

  1. Schreib dir als Erstes auf, welche Seiten du brauchst – von der Startseite bis zum Impressum, von Kategorie- bis hin zu einzelnen Produktseiten. 
  2. Sortiere die gesammelten Seiten, am besten gliederst du sie in Gruppen. Eine Gruppe könnte sich etwa aus dem Impressum, der Kontaktseite und der Datenschutzerklärung zusammensetzen, eine andere das »Über uns« und »Impressionen« enthalten. 
  3. Skizziere nun eine Struktur bzw. Hierarchie, am besten in Form eines Baumdiagramms, das von der Startseite aus beginnt. 
  4. Überlege dir, wozu welche Seite da ist und welche Inhalte sie bereitstellt. Mach dir vielleicht sogar zu jeder Seite ein paar Notizen; auch Bilder können ggf. hilfreich sein. 
  5. Schließlich kannst du damit beginnen, einen ersten Entwurf für das Layout anzufertigen. 

Eine durchdachte Sitemap kann dir dabei helfen, den optimalen Aufbau für das Layout zu finden und deine Website von Anfang an sinnvoll zu gestalten. Außerdem kannst du mit Blick auf die Sitemap viel einfacher beurteilen, welche Texte, Bilder und Grafiken du für die Erstellung deiner Website benötigst. 

6. Gestalte deine Website

Sobald du dir einen Überblick darüber verschafft hast, welchen Content du benötigst, solltest du damit beginnen, diesen vorzubereiten. Das Erstellen (oder Erstellen lassen) hochwertiger Fotos, Grafiken und suchmaschinenoptimierter Texte kann durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen. Bei Bildern hängt dies vor allem davon ab, ob du deine Fotos selbst machst oder einen professionellen Fotografen hierfür beauftragen möchtest. Schneller geht’s mit Stockfotos, allerdings sind eigene Fotos deutlich individueller.

Verwandter Blogartikel: Bilder bearbeiten

Bereite alle Inhalte so gut wie möglich vor, damit du beim Website-Bau nicht mit dem Umbenennen von Bildern oder Schreiben von Texten aufhältst oder auf Platzhalterbilder und -texte zurückgreifen musst.

Am besten speicherst du alle Dateien so ab, dass du alle Inhalte sofort findest, sobald du sie brauchst. Benenne auch Bilddateien gleich richtig , damit du dies nicht im Nachhinein machen musst, und verfasse Alt Tags und andere Meta-Texte, die du brauchen wirst. Je besser du die Inhalte für deine Website vorbereitest, desto schneller und entspannter wird das eigentliche Erstellen vonstattengehen.

Nun hast du alles, was du brauchst – und erstellst mithilfe des Website-Baukastens, für den du dich entschieden hast, nach und nach, Seite für Seite, deine Website.

Verwandter Blogartikel: Website neu gestalten

7. Go live

die eigene Website veröffentlichen

Deine Website steht. Überprüfe nun, ob alle Links richtig gesetzt sind und deine Internetpräsenz alle wichtigen und rechtlichen Anforderungen erfüllt, vom Cookie-Banner über die Datenschutzerklärung bis hin zu einem einwandfreien Impressum. Sind auch alle Bilder und Texte an der richtigen Stelle? 

Wenn alles in Ordnung ist, dann kannst du online gehen und mit dem Marketing deiner Website starten. Erstelle etwa passende Social-Media-Accounts, die du mit Content füttern kannst, schalte Ads und pack deine URL in deine E-Mail-Signatur, auf Visitenkarten und andere Werbematerialien.

Verwandter Blogartikel: Was ist Digital Marketing?

Ist deine Website erstmal online, kannst du sie immer wieder überarbeiten und optimieren, Inhalte ergänzen und mehr. 

Was ist ikas?
Das ist ikas
ikas jetzt kostenlos testen

FAQ zur Erstellung einer Website

Wie viel kostet eine Website?

Die Kosten für eine Website können sehr unterschiedlich ausfallen. Manche Anbieter für Website-Baukästen bieten dabei sogar die Möglichkeit, eine Website kostenlos zu erstellen.

Wenn du dich für einen kostenpflichtigen Website-Baukasten entscheidest, kannst du zumeist aus verschiedenen Tarifen wählen, je nachdem, welche Features und Services du in Anspruch nehmen möchtest.

Alternativ kannst du eine Webdesign-Agentur damit beauftragen, eine individuelle Website zu erstellen. Dafür musst du entsprechend tiefer in die Tasche greifen. Zusätzliche und laufende Kosten können zum Beispiel für die Website-Pflege, eine Domain oder das Hosting anfallen.

Wie kann ich eine kostenlose Website erstellen?

Anbieter von kostenpflichtigen Websites bieten häufig die Möglichkeit, ihr Angebot für einen begrenzten Zeitraum kostenlos zu testen. Daneben bietet so mancher Anbieter auch das Erstellen von Gratis-Homepages an. Diese sind in Hinsicht auf ihre Funktionen häufig eingeschränkt. Der Anbieter finanziert diesen kostenlosen Service außerdem häufig mit Bannerwerbung und dergleichen.

Wenn du das Angebot eines Anbieters testen möchtest, ist so eine Gratis-Website gut geeignet. Auch wenn du keine kommerziellen Absichten verfolgst oder eine private Website erstellen möchtest, sind diese Angebote vielleicht genau das Richtige für dich.

Wer kann mir eine Website erstellen?

Wenn du dir eine Website nicht selbst erstellen möchtest, dann kannst du diese Aufgabe einer Webdesign-Agentur überlassen.

Ist es einfach, eine Website zu erstellen?

Insbesondere Website-Baukästen sind sehr benutzerfreundlich. Damit lässt sich eine ansprechende Website einfach und schnell erstellen, zum Beispiel ganz intuitiv per Drag-and-Drop – auch ohne über irgendwelche Programmierkenntnisse zu verfügen.

Kann ikas zur Erstellung einer mehrsprachigen Website verwendet werden?

Mit ikas kannst du eine mehrsprachige E-Commerce-Website erstellen.

Weitere interessante Blogartikel:


Verwendete Quellen:

  • www.fuer-gruender.de (letzter Aufruf am 20. Juni 2023)
  • milanote.com (letzter Aufruf am 20. Juni 2023)
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Katja Rinckleb

Content Marketing Specialist

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