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Was sind QR-Codes? Wie wird es erstellt?

Rabia
Lesedauer: 8 Minuten
QR Code

Heutzutage sieht man fast überall QR-Codes. Von der Visitenkarte bis zum öffentlichen Verkehr. Glücklicherweise kannst du ganz einfach einen QR-Code kostenlos erstellen. Doch bevor wir zu den kostenlosen QR-Code Generatoren kommen, solltest du zuerst den kurzen Leitfaden zu den QR-Codes lesen.

Was sind QR-Codes?

QR Code

QR bedeutet ausgeschrieben Quick Response und ist eine spezielle Art von Barcode, welche Nutzer Informationen zulassen oder bereitstellen. Die Nutzer müssen mit dem Smartphone oder mit einer App den QR Code scannen: schnell und berührungslos. Zum Beispiel werden die Menükarten eines Restaurants in QR Codes zur Verfügung gestellt. Der Kunde scannt den QR Code und kann die Menükarte auf dem Smartphone betrachten.

In England hat es sogar QR Codes auf Grabsteinen, die Leute einscannen, um über das Leben der verstorbenen Person zu lesen. Wie der Name schon angibt, geben QR Codes Zugriff auf schnelle Informationen. Diese können bis zu 7`089 Ziffern und 4`296 Zeichen in einem viereckigen Gitter speichern. Auch wenn der QR-Code einen Schaden von 30 % hat, können Menschen diesen trotzdem erfolgreich scannen.

Wie generiert man QR-Codes?

QR Code
  1. Gehe zu qr-code-generator.com
  2. Gebe deine URL ein
  3. Bearbeite Rahmen, Form und Farbe deines QR-Codes
  4. Klicke auf Download und speichere die Datei auf deinem Computer
  5. Füge den QR-Code auf deine Printmedien oder wo du ihn möchtest

Wieso werden QR-Codes immer wie populärer?

QR Codes wurden 1994 von Toyota Tochtergesellschaft Denso Wave erfunden, um die Automobilkomponenten im Fertigungsprozess zu scannen. Als Japaner mussten sie ein System finden, das nicht nicht nur englische Buchstaben verarbeiten konnte. Darum haben sie einen speziellen Strichcode entwickelt, der Kanji, Kana und alphanumerische Zeichen kodieren konnte.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Barcodes kannst du QR-Codes von oben nach unten und von rechts nach links lesen. Das heisst, dass QR Codes mehr Informationen speichern können als Barcodes, die bis zu 4`000 Textzeichen speichern.

Die Entwickler haben absichtlich die viereckige Form ausgewählt, damit man diese von jedem Winkel aus scannen kann.

Die ersten QR-Code Scanner wurden 2002 in Japan vermarktet. Es hat 5.29 Billionen Smartphone Nutzer weltweit, das sind 67.1 % der Weltbevölkerung. Diese Zahl stieg im Oktober 2021 um 1.9 %. Zum Beispiel nutzen 89.6 % aller Internetnutzer Smartphones für den Zugriff und 4.8 % alte Handymodelle.

Die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit hat sich auch verbessert, und zwar um 56.74 MBPS.

Denso Wave hat 2020 neue zusätzliche Eigenschaften zum QR Code hinzugefügt, wie Nachverfolgbarkeit, Markenschutz und Anti-Fälschungs Massnahmen. 

Wie scannt man QR-Codes?

QR Code

Die meisten Smartphones und Tablets haben eine QR-Integration als Teil ihrer Kamera. Wenn dein Smartphone keine Integration hat, findest du im PlayStore und im Apple Store mehrere QR-Code Apps

Um den QR-Code zu scannen, musst du einfach die Kamera deines Smartphone darauf richten. Es spielt keine Rolle in welchem Winkel du den QR-Code scannst.

Bestandteile eines QR-Codes

Ein QR-Code besteht aus 7 Teilen:

  1. Randzone:
    Das ist der Rand, um den Code. Dieser ist notwendig, damit der Scanner den QR-Code erkennt.
  2. Positionsmarkierungen:
    Das sind die drei schwarzen Quadrate unten, oben links und oben rechts in den Ecken. Diese richten den Scanner ein und zeigen wo die Grenzen des Codes sind.
  3. Ausrichtungsmarkierungen:
    Ein kleines Quadrat, das sich unten rechts in der Ecke befindet. Dieses hilft dem Scanner bei der Ausrichtung und beim Lesen. Dank diesem kleinen Quadrat kann der QR-Code auch auf einer gekrümmten Oberfläche begradigt werden. 
  4. Taktzellen:
    Sind eine L-förmige gepunktete Linie, die die inneren Ecken der drei grossen Quadrate verbindet. Mithilfe dieser Linie kann der Scanner einzelne Quadrate innerhalb des Codes identifizieren und bestimmen wie gross die Datenmatrix ist.
  5. Versionsfehler:
    Ein kleines Feld oben rechts, das die Version des QR-Codes angibt. Es gibt derzeit 40 Versionen von QR-Codes. Die häufigsten sind jedoch die Versionen 1 bis 7.
  6. Datenfeld/Nutz- und Fehlerkorrektur Daten:
    Der Rest des QR-Codes übermittelt die tatsächlichen Informationen. Ausserdem beinhaltet es ein paar Formatinformationen und Fehlerkorrekturschlüssel.
  7. Formatfelder:
    Diese enthalten Informationen über die Fehlertoleranz und das Datenmasken Muster. Ausserdem erleichtert es das Scannen des QR-Codes.

Statische vs. dynamische QR-Codes

Es gibt 2 verschiedene Arten von QR-Codes:

  1. Statische QR-Codes enthalten Informationen, die unveränderlich und nicht bearbeitbar sind. Beispiele: WiFi, Bitcoin, Klartext, vCard, E-Mail.
  2. Dynamische QR-Codes kannst du beliebig oft aktualisieren, bearbeiten und ändern. In einem dynamischen QR-Code befindet sich eine kurze Weiterleitungs-URL, dass bedeutet nicht alle Daten im Code müssen gespeichert werden. Typische dynamische QR-Codes sind zum Beispiel: AppStore, PDF, Soziale Medien, Coupon, Unternehmensseiten.

Codierungsarten von QR-Codes

Es gibt 4 Hauptcodierungstypen:

  1. Numerisch: Speichert Zahlen und Dezimalziffern von 0 bis 9
  2. Alphanumerisch: Speichert Zahlen, Grossbuchstaben von A bis Z und einige gängige Symbole
  3. Byte: Speichert Zeichen aus dem Zeichensatz ISO-8859-1
  4. Kanji: Speichert Double-Byte-Zeichen aus dem Shift-JIS-Zeichensatz, die zum Kodieren von japanischen Zeichen verwendet werden. 

Verwendung von QR-Codes

QR-Codes haben viele verschiedene Verwendungszwecke. Diese schliessen folgende 6 ein:

  1. Industrie: QR-Codes haben in der Industrie angefangen und Unternehmen benutzen diese immer noch. Sie werden für die Verfolgung von Teilen, Produkten und Lieferungen genutzt.
  2. Digitale Zahlung: Ein paar Zahlungsanbieter haben in ihren Apps QR-Codes integriert, um die Zahlung zu vereinfachen. Der Nutzer kann auf der Checkout Seite den QR-Code einscannen und wird auf die Zahlungsseite weitergeleitet.
  3. Shopping: Unternehmen haben mehrere Wege gefunden, wie sie mit QR-Codes den Verkaufsprozess unterstützen können. Andere Unternehmen benutzen QR-Codes, um ihren Kunden zusätzliche Informationen zu liefern. Zum Beispiel kann der Kunde den QR-Code scannen und schauen, ob das Produkt verfügbar ist.

    Unternehmen wie Home Depot haben QR-Codes in ihren physischen Geschäften integriert. So können ihre Kunden in kurzer Zeit Informationen über das Produkt lesen.

    QR-Codes geben auch einen schnellen Zugriff auf Videos, Produkte und Anleitungen.
  4. Restaurants: QR-Codes werden immer wie häufiger in Restaurants benutzt. Zum Beispiel können Kunden mit dem QR-Code die Speisekarte ansehen. Das ist auch umweltfreundlicher für die Welt.
  5. Postdienste: Viele Postdienste benutzen QR-Codes, damit die Kunden die Ware verfolgen können.
  6. Produktrezensionen und -bewertungen: Du kannst deine Kunden ermutigen Produktrezensionen- und bewertungen abzugeben. Dafür kannst du den QR-Code zum Beispiel in deiner E-Mail Signatur oder auf der Website hinzufügen.

QR-Code Sicherheit

Wie bei allen Technologien solltest du bei der Verwendung von QR-Codes wachsam sein. Das Sicherheitsunternehmen Kaspersky berichtet, dass ein entschlossener Angreifer schädliche URLs mit benutzerdefinierter Malware in einen QR-Code einbetten kann. Kaspersky empfiehlt mobilen Nutzern, nur Codes zu scannen, die von einem vertrauenswürdigen Absender stammen.

So kommen wir jetzt nach den ganz vielen Informationen über QR-Codes zum eigentlichen interessanten Teil: Die 4 besten kostenlosen QR-Code-Generatoren, die dir bei der Vermarktung helfen können.

  1. ForQRCode
    ForQRCode benutzt einen einfachen vierstufigen Prozess, um einen QR Code mit Logo zu generieren, der nie abläuft.
  2. QRCode Monkey
    Mit QRCode Monkey kannst du QR-Codes für Printmedien in höchster Qualität generieren. Auch bei QRCode Monkey hat es kein Ablaufdatum.
  3. ZebraQR
    Restaurants und Bars, welche QR-Codes für ihre Speisekarte generieren möchten, sollten dies auf ZebraQR machen. Du kannst auf ZebraQR dein Menu und einen QR-Code erstellen. 
  4. free-qr-code.net
    Mit free-qr-code kannst du benutzerdefinierte QR-Codes in Stapeln von 100 auf einmal erstellen. Der Hauptvorteil von free-qr-code ist, dass es Massengenerierungen anbietet. So ist der Prozess weniger zeitaufwändig.
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