E-CommerceMärz 03, 2022

Was ist die Conversion Rate? Wie wird es berechnet?

Rabia Taskiran
Content Marketing Specialist
Social Proof

Eine Conversion passiert, wenn ein Website Besucher eine Aktion ausführt, der dem Unternehmen einen Wert bringt. Zum Beispiel auf einen Link klicken 🖱, ein Formular ausfüllen 📝 oder einen Kauf 💶 tätigen. Händler messen den Erfolg der Kampagnen mit verschiedenen Messwerten, einschliesslich des Prozentsatzes der Benutzer, die die gewünschte Aktion ausführen. Die nennt man Conversion Rate (Konversion Rate). 

Was ist die Conversion Rate (CR)?

Bei einer Conversion handelt es sich um ein bestimmtes Ziel, das erfüllt werden soll. Zum Beispiel sieht sich ein Besucher deine Website an und du möchtest, das dieser ein Produkt kauft. Websites, Werbeanzeigen, Social Media Kanäle usw. haben alle mehrere Conversion Ziele und alle haben ihre eigene Conversion Rate.

Die Conversion Rate hingegen ist die Anzahl der Conversions geteilt durch die Anzahl von Besucher. Zum Beispiel hattest du in einem Monat 500 Besucher auf deiner Website und 60 Verkäufe.

Das heisst du teilst 60 Verkäufe durch 500 Besucher und erhältst 0.12 also 12 Prozent.

Welche Bedeutung hat die Conversion Rate für E-Commerce?

Je mehr Besucher deine Website besuchen, desto höher ist deine Conversion Rate. Mithilfe der Conversion Rate kannst du die Leistung deiner Website, Werbeanzeigen, Social Media Kanäle usw. messen. Du kannst messen, wie viel Prozent deiner Besucher überhaupt das Ziel erreichen. So kannst du feststellen, welche Gebiete du in deinem Unternehmen verbessern kannst.

Welche Conversions gibt es?

Wenn du einen E-Commerce Shop hast, könnte eine Conversion

  • ein abgeschlossener Kauf sein
  • die einzelnen Schritte während dem Checkout
  • zum Warenkorb hinzugefügtes Produkt
  • ein ausgefülltes Kontakt Formular
  • ein heruntergeladener Rabatt

Welche Faktoren beeinflussen die Conversion Rate?

Mehrere Faktoren beeinflussen die Conversion Rate. Wenn du diese Faktoren verstehst, kannst du den maximalen Erfolg deiner Unternehmung herausholen und mehr Verkäufe generieren.

Ladezeit deiner Website

Wenn die Ladezeit deiner Website länger als 3 Sekunden andauert, verlässt der Besucher deine Website und geht auf eine andere Website. Die Conversion Rate ist abhängig von der Ladezeit deiner Website. Die Ladezeit von Webseiten ist auf Mobilgeräten langsamer als bei einem Computer. Die ideale Ladezeit einer Website beträgt 2 Sekunden.

Die Lösung für eine schnelle Ladezeit ist ganz einfach. Du kannst ikas, die schnellste E-Commerce Plattform der Welt, benutzen und kannst sie 14 Tage lang kostenlos testen.

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Call-to-Action

Call-to-Actions sind Schaltflächen auf deiner Website wie zum Beispiel „Alle Produkte ansehen“. Call-to-Actions geben Besucher die Möglichkeit ihre gewünschten Aktionen auszuführen. Besucher sehen sich auf deiner Website immer nur die Schlüsselelemente an. Darum solltest du die Funktion eines CTA’s kennen, wenn du die Aufmerksamkeit deiner Kunden einfangen möchtest.

Ein CTA kann zum Beispiel eine Schaltfläche, ein Bild, ein Video, Text oder Animation sein. Achte darauf, dass deine CTA’s benutzerfreundlich sind und an deine Zielgruppe angepasst ist.

So berechnest du die Conversion Rate

Es ist sehr wichtig zu wissen, wie man die Conversion Rate berechnet. Dies ist für das Marketing wichtig und zeigt Händler, wie effektiv die Kampagnen sind. Nehme das Total der Conversions und teile diese durch alle Besucher. Multipliziere danach das Ergebnis mal 100, um die Prozentzahl zu erreichen. 

Beispiel: Ein Unternehmen hat von 1’000 Conversions 2’000 Interaktionen erhalten, dass heisst die Conversion Rate beträgt 50 %. Wenn Händler mehrere Conversion Ziele haben, müssen sie diese individuell messen. 

Hier sind 3 verschiedene Berechnungsarten:

  • Conversion Rate = (Total Conversions ➗ Total Besucher) x 100
  • Conversion Rate = (Total Conversions ➗ Total neue Abonnenten) x 100
  • Conversion Rate = (Total Conversions ➗ Total Anzahl Leads) x 100

Wie kann man die Conversion Rate verbessern?

Conversion Rate

Zu viele Auswahlen verhindern eine Person sich zu entscheiden. Besucher deiner Website können diese Erfahrung auch erleben, wenn du ein verwirrendes Website Design hast. Wenn dies passiert, wandeln sich deine Besucher in keine zahlenden Kunden um. Daher ist es vorteilhaft, wenn du deine Conversion Rate erhöhst.

1. Benutze einen CRO Plan

Der erste Schritt, um deine Conversion Rate zu erhöhen ist ein CRO Plan. Mit einem CRO Plan kannst du eine Strategie analysieren und entwickeln. Ein CRO Plan ist hilfreich, weil es dich durch den Prozess von A bis Z führt. Wenn es Unstimmigkeiten im Prozess hat, wandeln sich deine Website Besucher nicht in zahlende Kunden um. 

2. Kürze deine Formulare

Zum Beispiel hast du lange Formulare, die deine Besucher zögerlich ausfüllen. Indem du deine Formulare kürzt, baust du mit deinem Publikum Vertrauen auf. Ausserdem beansprucht es weniger Zeit und Nutzer werden die Formulare mit grösserer Wahrscheinlichkeit ausfüllen. 

3. Füge Social Proof hinzu

Wusstest du, dass 89 % der Konsumenten zuerst die online Bewertungen anschauen, bevor sie einen Kauf abschliessen. Dein Ruf und deine online Präsenz beeinflussen deine Conversion Rate. Darum solltest du Social Proof auf deiner Website integrieren. Zusätzlich kannst du Testimonials und Bewertungen direkt auf deine Website integrieren. So müssen deine Besucher nicht auf Websites von Drittanbieter gehen. Achte darauf, dass deine Kunden deine Produkte und Dienstleistungen auch wirklich gerne benutzen. Wenn nicht, dann wird deine Conversion Rate darunter leiden. 

4. Messe, wie Personen mit deiner Website zusammenwirken

Es wird für dich schwierig sein deine Conversion Rate zu verbessern, wenn du nicht verstehst, wie Personen mit deiner Website zusammenwirken. Doch, wie kannst du sehen, wo deine Besucher stolpern? Mit Website Analyse Tool kannst du Bildschirmaufnahmen von Nutzer sehen. Du siehst, was sie anklicken oder welche Angebote überspringen. Benutze ausserdem eine Heatmap, so siehst du welche Elemente hervorstechen und welche die Aufmerksamkeit erweckt. Berechne deine Conversion Rate und analysiere, wieso deine Besucher nicht zu deiner Seite konvertieren. 

5. Füge einen Live Chat hinzu

Wenn ein Besucher nicht zu deiner Website konvertiert, dann liegt es wohl daran, dass der Besucher eine Frage zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung hat. Um den Verlust von Kunden zu verringern, solltest du einen live Chat auf deine Website hinzufügen. Mit live Chats können deine Mitarbeiter vom Kundenservice oder der Verkaufsabteilung Fragen von unschlüssigen Interessenten beantworten. 

6. Teste deine Angebote

Manchmal fühlt es sich so an als hättest du alles erledigt. Du hast eine starke Copy geschrieben, Social Proof hinzugefügt und deine Formulare optimiert aber du konvertierst immer noch nicht? Wenn das passiert, ist es an der Zeit den Inhalt deiner Angebote zu überprüfen. Richtet sich der Inhalt an deine Zielgruppe? Sind die Inhalte kreativ und wettbewerbsfähig? Sind deine Angebote auf der richtigen Seite? Denke an deine aktuellen Angebote und beantworte diese Fragen. Konkrete und wettbewerbsfähige Angebote leisten mehr als generelle Angebote. Um Conversions zu verbessern, musst du deinen Inhalt analysieren und deine Angebote testen. 

7. Führe A/B Testing durch

Es ist nicht einfach herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Wenn dies passiert solltest du A/B Testing durchführen. Sehe dir welche Arten von Titeln, Farben, Copy, Layout und CTA’s für dein Publikum am besten funktionieren. Sei kreativ mit deinen Experimenten. Zum Beispiel kannst du einen komplett neuen CTA testen oder das Format deiner Copy ändern. 

8. Erhöhe Vertrauen und beseitige Unstimmigkeit

Wenn der Nutzer der Marke nicht vertraut oder Unstimmigkeiten im Prozess erlebt, dann konvertiert er nicht. Wie kannst du also das Vertrauen erhöhen? Du kannst mehrere Taktiken benutzen zum Beispiel Geldzurück Garantie, deine Website aktualisieren, Spam Links verhindern und deine Website so einfach wie möglich gestalten. Wenn du schon lange nicht mehr Blog’s geschrieben hast oder gebrochene Links hast, dann ist das Unstimmigkeit und dies erstellt Misstrauen.

Vergesse nie, dass du auch mal ein Konsument warst oder immer noch ein Konsument bist. Stelle dich darum immer in die Position deiner Kunden und gestalte deine Website mit diesem Gedanken. 

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