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Letztes Update: 12.03.2024

Conversion Rate: Definition, Berechnung und Beispiele

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Rabia Taskiran

Content Marketing Specialist

Letztes Update: 12.03.2024

7 min

Die Conversion Rate ist eine entscheidende Kennzahl im Online-Marketing, die anzeigt, wie effektiv deine Website, Werbeanzeigen oder Social-Media-Kampagnen sind. In diesem Blogbeitrag erfährst du, was die Conversion Rate ist, wie du sie berechnen kannst und welche Bedeutung sie für dein E-Commerce-Geschäft hat.

Was ist die Conversion Rate (CR)?

Die Conversion Rate zeigt, wie viele deiner Website-Besucher zu Kunden werden. Angenommen, du hast im Laufe eines Monats 500 Besucher auf deiner Website und 60 Verkäufe. In diesem Fall beträgt deine Conversion Rate 60 Verkäufe geteilt durch 500 Besucher, also 0,12 oder 12 Prozent.

Welche Bedeutung hat die Conversion Rate für E-Commerce?

Die Conversion Rate ist entscheidend für den Erfolg deines E-Commerce-Geschäfts. Je höher die Conversion Rate, desto besser. Sie gibt dir Einblicke darüber, wie effektiv deine Website und deine Marketingstrategien sind. Mit einer höheren Conversion Rate kannst du auch feststellen, welche Bereiche du verbessern kannst, um mehr Umsatz zu generieren.

Welche Conversions gibt es?

Für einen E-Commerce-Shop können Conversions verschiedene Formen annehmen:

  •  Ein abgeschlossener Kauf
  • Schritte im Checkout-Prozess
  • Produkte, die dem Warenkorb hinzugefügt wurden
  • Ausgefüllte Kontaktformulare
  • Heruntergeladene Rabattgutscheine

Welche Faktoren beeinflussen die Conversion Rate?

Es gibt mehrere Faktoren, die die Conversion Rate beeinflussen. Wenn du diese Faktoren verstehst, kannst du den maximalen Erfolg aus deinem Unternehmen herausholen und mehr Verkäufe generieren:

Ladezeit deiner Website

Wenn deine Website länger als 3 Sekunden zum Laden braucht, verlässt der Besucher sie möglicherweise und sucht stattdessen nach einer Website mit einem schnelleren Einkaufserlebnis.

Die Conversion Rate hängt stark von der Ladezeit deiner Website ab. Auf Mobilgeräten kann die Ladezeit länger sein als auf einem Computer.

Um ein schnelles Einkaufserlebnis zu gewährleisten, empfiehlt es sich, eine schnelle E-Commerce-Plattform zu nutzen.

Call-to-Action

Call-to-Actions sind Buttons auf deiner Website (z. B. „Alle Produkte ansehen“), die Besuchern die Möglichkeit geben, ihre gewünschte Aktion auszuführen.

Beachte, dass Besucher immer auf Schlüsselelemente achten. Daher ist es wichtig, die Funktion eines CTA zu verstehen, wenn du die Aufmerksamkeit deiner Kunden gewinnen möchtest.

Ein CTA kann beispielsweise eine Schaltfläche, ein Bild, ein Video, Text oder eine Animation sein. Achte darauf, dass deine CTAs benutzerfreundlich und auf deine Zielgruppe zugeschnitten sind.

CTAs sind entscheidend, um Besucher zum Handeln zu bewegen. Verwende klare und auffällige CTAs, die den Besuchern deutlich machen, was sie als nächstes tun sollen.

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Conversion Rate berechnen

Lass uns nun betrachten, wie du deine Conversion Rate berechnen kannst, um herauszufinden, wie effektiv deine Kampagnen sind.

Nehme die Gesamtzahl der Conversions und teile sie durch die Anzahl der Besucher. Multipliziere dann das Ergebnis mit 100, um die Prozentzahl zu erhalten.

Beispiel: Ein Unternehmen hat 1’000 Conversions aus 2’000 Interaktionen erzielt, was bedeutet, dass die Conversion Rate 50 % beträgt. Wenn Händler mehrere Conversion-Ziele haben, müssen sie diese individuell messen und berechnen.

Berechnung:

Deine Conversion Rate kannst du auf 3 verschiedene Arten berechnen:

  • Conversion Rate = (Total Conversions ➗ Total Besucher) x 100
  • Conversion Rate = (Total Conversions ➗ Total neue Abonnenten) x 100
  • Conversion Rate = (Total Conversions ➗ Total Anzahl Leads) x 100

Conversion Rate Optimierung: 8 Tipps für deine Website

Zu viele CTA’s und ein schlechtes Design können Besucher die Entscheidung schwieriger machen. Wenn das passiert, wandeln sich deine Besucher in keine zahlenden Kunden um. Damit dir das nicht passiert, haben wir ein paar Tipps vorbereitet, die dir helfen, deine Conversion Rate zu optimieren.

1. Benutze einen CRO Plan

Der erste Schritt, um deine Conversion Rate zu erhöhen, ist ein CRO Plan. Mit einem CRO Plan kannst du deine Strategie analysieren und entwickeln.

Ein CRO Plan führt dich durch den Prozess von A bis Z. Wenn es Unstimmigkeiten im Prozess gibt, wandeln sich deine Website Besucher nicht in zahlende Kunden um.

2. Kürze deine Formulare

Lange Formulare schrecken Besucher vom Ausfüllen ab. Darum solltest du deine Formulare kurz und einfach gestalten. Außerdem braucht es weniger Zeit und Nutzer werden die Formulare mit größerer Wahrscheinlichkeit ausfüllen.

3. Füge Social Proof hinzu

Wusstest du, dass 89 % der Konsumenten zuerst die Online-Bewertungen anschauen, bevor sie einen Kauf abschließen? Dein Ruf und deine Online-Präsenz beeinflussen deine Conversion Rate. Darum solltest du Social Proof auf deiner Website integrieren. Zusätzlich kannst du Testimonials und Bewertungen direkt auf deine Website integrieren. So müssen deine Besucher nicht auf Websites von Drittanbietern gehen. Achte darauf, dass deine Kunden deine Produkte und Dienstleistungen auch wirklich gerne benutzen. Wenn nicht, dann wird deine Conversion Rate darunter leiden.

4. Messe, wie Personen mit deiner Website zusammenwirken

Es wird für dich schwierig sein, deine Conversion Rate zu verbessern, wenn du nicht verstehst, wie Personen mit deiner Website interagieren. Doch wie kannst du sehen, wo deine Besucher stolpern? Mit Website-Analyse-Tools kannst du Bildschirmaufnahmen von Nutzern sehen. Du siehst, was sie anklicken oder welche Angebote überspringen. Benutze außerdem eine Heatmap, um zu sehen, welche Elemente hervorstechen und welche die Aufmerksamkeit erregen. Berechne deine Conversion Rate und analysiere, warum deine Besucher nicht zu deiner Seite konvertieren.

5. Füge einen Live Chat hinzu

Wenn ein Besucher nicht zu deiner Website konvertiert, liegt es wohl daran, dass der Besucher Fragen zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung hat. Um den Verlust von Kunden zu verringern, solltest du einen Live-Chat auf deine Website hinzufügen. Mit Live-Chats können deine Mitarbeiter vom Kundenservice oder der Verkaufsabteilung Fragen von unschlüssigen Interessenten beantworten.

6. Teste deine Angebote

Manchmal fühlt es sich so an, als hättest du alles erledigt. Du hast eine starke Copy geschrieben, Social Proof hinzugefügt und deine Formulare optimiert, aber du konvertierst immer noch nicht? Wenn das passiert, ist es an der Zeit, den Inhalt deiner Angebote zu überprüfen. Richtet sich der Inhalt an deine Zielgruppe? Sind die Inhalte kreativ und wettbewerbsfähig? Sind deine Angebote an der richtigen Stelle platziert? Denke an deine aktuellen Angebote und beantworte diese Fragen. Konkrete und wettbewerbsfähige Angebote leisten mehr als generelle Angebote. Um Conversions zu verbessern, musst du deinen Inhalt analysieren und deine Angebote testen.

7. Führe A/B Testing durch

Es ist nicht einfach herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Wenn dies passiert, solltest du A/B-Testing durchführen. Sieh dir an, welche Arten von Überschriften, Farben, Copy, Layouts und CTAs für dein Publikum am besten funktionieren. Sei kreativ mit deinen Experimenten. Zum Beispiel kannst du einen komplett neuen CTA testen oder das Format deiner Copy ändern.

8. Erhöhe Vertrauen und beseitige Unstimmigkeit

Wenn der Nutzer der Marke nicht vertraut oder Unstimmigkeiten im Prozess erlebt, konvertiert er nicht. Wie kannst du also das Vertrauen erhöhen? Du kannst mehrere Taktiken verwenden, zum Beispiel Geld-zurück-Garantie, deine Website aktualisieren, Spam-Links verhindern und deine Website so einfach wie möglich gestalten. Wenn du schon lange keine Blogs mehr geschrieben hast oder gebrochene Links hast, dann erzeugt das Unstimmigkeit und Misstrauen.


Vergiss nie, dass du auch mal ein Konsument warst oder immer noch bist. Stelle dich daher immer in die Position deiner Kunden und gestalte deine Website mit diesem Gedanken.

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Rabia Taskiran

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