E-Commerce

Letztes Update: 28.11.2023

5 min

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Veröffentlicht am: 05.05.2022

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Letztes Update: 28.11.2023

5 min

Warenkorbabbruch-Mail: 9 Tipps

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Rabia Taskiran

Content Marketing Specialist

Veröffentlicht am: 05.05.2022

Es gibt verschiedene Gründe für Warenkorbabbrüche. Entweder ist es zu schwierig, die Informationen einzugeben, oder das Laden der Seite dauert zu lange. 

Was kann also dein E-Commerce-Unternehmen tun, um deine Warenkorb-Conversion zu verbessern? Es braucht Recherche und Zeit, um herauszufinden, wieso deine potenziellen Kunden den Warenkorb verlassen. Aber du kannst etwas tun in der Zwischenzeit – und zwar E-Mails versenden. 

Was ist eine Warenkorbabbruch-E-Mail?

Warenkorbabbruch-E-Mails werden an Kunden gesendet, die ein Produkt zum Warenkorb hinzugefügt, aber danach den Checkout-Prozess abgebrochen haben. 

Diese E-Mails werden genutzt, um potenzielle Kunden in zahlende Kunden umzuwandeln. Du kannst eine einprägsame Betreffzeile, Einleitung, Liste mit wartenden Produkten und eine Aufforderung zum Handeln hinzufügen. Wenn du willst kannst du auch einen Rabatt, ein Angebot oder eine Produktbewertung als Social Proof einfügen. 

Hier sind 9 Optimierungstipps:

1. Schreibe gut durchdachte Betreffzeilen

Die Betreffzeile muss genauso gut durchdacht sein wie der Aufbau deiner E-Mail.

Effektive Betreffzeilen haben drei Elemente: 

  • Dein Markennamen
  • Was übrig bleibt
  • Was du anbietest

Du musst nicht unbedingt einen Rabatt anbieten. Es reicht auch aus, wenn du ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugst, indem du erwähnst, dass der Warenkorb bald abläuft oder der Lagerbestand niedrig ist. 

2. Attraktives Layout

E-Mails sind viel mehr als nur Text. Du solltest relevante Grafiken in deine E-Mails hinzufügen. Schlussendlich hast du dir Zeit genommen eine gute Betreffzeile und einen passenden Text zu schreiben.

Darum solltest du deine E-Mails klassisch halten. Füge nur Bilder von deinen Produkten hinzu, die der Kunde im Warenkorb gelassen hat. 

Mit der E-Commerce Plattform ikas kannst du automatische E-Mails senden und diese benutzerdefiniert anpassen. Du kannst Bestellbestätigungen, Warenkorbabbruch E-Mails, Versandbestätigungen und noch vieles mehr senden.

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3. Berücksichtige die zurückgelassenen Produkte

Erwähne im Text deiner E-Mail-Nachricht Produkte, die noch im Warenkorb des Kunden liegen. Auch wenn du dies in der Betreffzeile erwähnt hast, solltest du es im Hauptteil noch einmal erwähnen, weil du noch Informationen wie Menge, Produktbilder und Preise angeben musst. 

Es kann auch sein, dass der Kunde mehrere Artikel zu seinem Warenkorb hinzugefügt hat. Dazu kannst du dich nur auf einen Artikel konzentrieren z.B. meistverkaufte Artikel oder das Produkt mit der besten Bewertung. 

Egal, ob du alle oder nur bestimmte Artikel hervorhebst, stelle immer sicher, dass du einen Link zum Warenkorb hinzufügst. Achte außerdem darauf, dass du die Call-to-Action Schaltfläche klar darstellst. 

4. Mache es persönlich

Das Hervorheben von Produkten, die immer noch im Warenkorb sind, ist der erste Schritt der Persönlichkeit. Es hat noch andere Elemente, die du hinzufügen kannst.

Wenn du den Namen des Kunden kennst, dann füge diesen in die Betreffzeile hinzu. Du kannst den Namen nachher nochmals im E-Mail Text integrieren. 

5. Biete einen Anreiz

Vom Versand bis zu Rabatten hat es verschiedene Arten von Anreizen, die du den Kunden anbieten kannst. 

Es hat auch Risiken. Wenn du in deinen Warenkorbabbruch E-Mails immer Rabatte anbietest, können deine Kunden diese Strategie bemerken. Deine Kunden können den Warenkorb verlassen, weil sie wissen, dass du nach einer bestimmten Zeit einen Rabatt senden wirst. 

Wenn du dieses Risiko nicht eingehen willst, dann gibt es 2 Tipps:

  1. Der Anreiz muss attraktiv genug sein. Der Rabatt muss nicht unbedingt 50 % sein. Du kannst deinen Kunden auch nur 5 % Rabatt anbieten
  2. Zweitens solltest du ein Ablaufdatum festlegen, um ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen

6. Füge Bewertungen hinzu

Wenn du Social Proof wie Testimonials hinzufügst oder eine Produktbewertung, dann erzeugst du ein Gefühl der Dringlichkeit. Auf diese Weise werden sich deine Kunden so fühlen, als hätten sie etwas verpasst, wenn sie den Kauf nicht abschließen.

Außerdem vermittelt es deinen potenziellen Kunden das Gefühl, dass dein Unternehmen vertrauenswürdig ist und deine Produkte einen Mehrwert haben. 

7. Überzeugende Copy

Die Vorschau deines E-Mail Textes, die oft bei Gmail unter dem Betreff angezeigt werden, ist ein sehr wichtiger Teil. Darum solltest du sicherstellen, dass du diesen Teil mit dem Namen vom Kunden personalisierst. 

8. Optimiere deine CTAs

CTA (Call-to-Action) Buttons, die eine tiefere Verpflichtung haben, funktionieren besser. Anstatt “Kaufe jetzt” kannst du “Zurück zum Warenkorb” schreiben. 

Mit CTA solltest du deine Kunden durch deine Verkaufskanäle leiten. 

9. Verwandle deine E-Mails in Kampagnen um

Du kannst deine E-Mails, die du als Erinnerung sendest, für bessere Ergebnisse benutzen. Marken, die 2 bis 3 E-Mails senden, erzielen den grössten Umsatz und haben eine hohe Klickrate. 

  1. Erstelle 3 E-Mails und sende die erste E-Mail innerhalb von 24 Stunden nach dem Verlassen des Warenkorbs. Diese dient als einfache E-Mail. 
  2. Sende ein paar Tage später die zweite E-Mail. Achte darauf, dass diese nicht zu verkaufsstark ist. 
  3. Deine dritte E-Mail solltest du ein paar Tage später nach der zweiten E-Mail senden. Du kannst sogar bis zu zwei Wochen warten. In der dritten E-Mail kannst du ein Angebot- oder Rabattcode angeben. 

Mit ikas kannst du die Versandeinstellungen deiner E-Mails automatisieren. Du kannst die Versandzeiten deiner E-Mails benutzerdefiniert anpassen.

Schluss

Es ist sehr wichtig, dass du herausfindest, wieso deine Besucher nicht zu zahlenden Kunden werden. Sind deine Artikel vielleicht zu teuer? Oder sind die Versandkosten zu hoch? 

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Rabia Taskiran

Content Marketing Specialist

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